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Menschen, Androiden, Roboter – wem gehört die Zukunft?

Eine Diskussion über die Einsatzmöglichkeiten und die gesellschaftliche Akzeptanz von modernen Robotern im Alltag

Dienstag, 28. 10. 2014 | 18.30 Uhr | Wifi Salzburg | Julius-Raab-Platz 2


Roboter sind heute sowohl in der Arbeitswelt als auch im Alltag vieler Menschen angekommen. Ob als Unterstützung bei der Pflege älterer Personen im Heim oder zu Hause, als Autopilot des eigenen Fahrzeugs oder auch als universell einsetzbare Arbeitskraft in der Industrie. Roboter beeinflussen und verändern die Gesellschaft.

Aber sind sie Fluch oder Segen für den Menschen und seinen Alltag? Verändert und beeinflusst der Einsatz von Robotern auch die Autonomie des Menschen? Und wissen wir wirklich, welche Auswirkungen die Automatisierungswut auf das Zusammenleben von Menschen hat? Gefährden Roboter Arbeitsplätze? Oder fördern Robotik und Automatisierung von Arbeitsprozessen das Wirtschaftswachstum?

Diese und weitere spannende Fragen aus den Bereichen der Wirtschaft, der Psychologie, Soziologie und der Robotik werden beim diesjährigen UBIT-Zukunftsforum diskutiert.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis 21. Oktober 2014 an. Die Teilnahme ist kostenlos. Ihre Anmeldung wird mit einem Einlassticket bestätigt. Bitte nehmen Sie dieses zur Veranstaltung mit. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion lädt die Fachgruppe UBIT zu einem kleinem Umtrunk ein.

Am Podium:

Dr. Werner Huber

Dr. Werner Huber, Leiter Fahrerassistenz und Perzeption bei der BMW Forschung und Technik GmbH
„Automatisiertes Fahren wird zukünftig die individuelle und nachhaltige Mobilität entscheidend prägen. Diese Art intelligenter Fahrzeuge ist zu jeder Zeit sicher unterwegs und begegnet darüber hinaus der Atemlosigkeit der heutigen Zeit mit einem Gewinn an Lebenszeit. Im Spannungsfeld zwischen gesellschaftlichen und rechtlichen Vorgaben sowie wirtschaftlichem Erfolgsdruck steht die Automobilbranche vor neuen Herausforderungen.“

 

Susanne Müller

Susanne Müller, freie Philosophin
„Der immer anspruchsvoller werdende Alltag soll uns durch technische Automatisierung erleichtert werden. Der Roboter saugt sich allein durch die Wohnung und demnächst fahren uns hochautomatisierte Autos durch die Republik. Welche gesellschaftlichen Nebenwirkungen ergeben sich daraus? Welches Selbstverständnis wird der ‚neue Mensch‘ haben, wenn er umgeben ist von Maschinen, die all seine Stärken vereinen, jedoch keinerlei Schwächen haben?“

 

Ing. Christian Peer

Ing. Christian Peer, Sales Manager KUKA Roboter CEE GmbH
„In der Industrie ist die Automatisierung von Produktionsprozessen mit Robotern schon lange ein fixer Bestandteil. Ohne Roboter kann keine ökonomische Produktion in Mitteleuropa stattfinden. In letzter Zeit hört man immer mehr von MRK (Mensch-Roboter-Kollaboration) auch abseits der Industrie. Die MRK wird in den nächsten Jahren immer wichtiger. Sie sorgt dafür, dass Roboter abseits der Industrie im Medizin- oder Pflegebereich eingesetzt werden können.“

 

Ing. Gerfried Stocker

Gerfried Stocker, Geschäftsführer Ars Electronica
„Fluch oder Segen? Wie immer wird es darauf ankommen, was wir aus den Möglichkeiten machen und wie wir uns darauf vorbereiten, diese Möglichkeiten auch selbst zu nutzen. Eines ist klar, die Vorstellung davon, was ein Roboter ist, wie und wo er/es eingesetzt wird, ändert sich gerade grundlegend. Darin liegen vor allem viele Chancen für neue Ideen, Produkte und Services.“


 

Moderation: Hans-Arthur Marsiske, freier Journalist und Autor



Rückblick auf die Veranstaltung





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